Monthly Archives: Februar 2013

Facility Cleaning Unit?

Putzkolonne oder Facility Cleaning Unit

Putzkolonne oder Facility Cleaning Unit?

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Der Boxer Erich Brandl

Vergangenes Wochenende habe ich im Chemnitzer GUNZENHAUSER eine Skulptur von Renée Sintenis gesehen: „Boxer Erich Brandl“ (1925).

Der Boxer Erich Brandl, aus: Der Querschnitt, Band-/Heftnummer 5.1925, H.9, September 1925 (Foto: Rieß)

Der Boxer Erich Brandl, aus: Der Querschnitt, Band-/Heftnummer 5.1925, H.9, September 1925 (Foto: Rieß)

 

Renée Sintenis - Boxer Erich Brandl (1925, Foto: Rolf Zimmermann)
Renée Sintenis – Boxer Erich Brandl (1925, Foto: Rolf Zimmermann)

 

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Ein Briefwechsel

Hi Ingo,

wir haben Dir überhaupt nichts für die Kinokarten und Theaterkarten gegeben! Pam wusste zu berichten, dass das Theater 10,50 gekostet hat und beim Kino haben wir keinen Plan. Lass mich einfach wissen was der Spaß gekostet hat und ob Stephan und Anja Dir auch noch etwas schulden!

Grüße Georg

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Sehr geehrter Herr Renftle,

vielen Dank für Ihre kurze Information und offenherzige Selbstbezichtigung. Leider haben wir bereits ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet, so dass eine außergerichtliche, gütliche Einigung ebenso abwegig erscheint, wie der schamlose Versuch ungeschoren und ungesehen aus Halle (Saale) zu verschwinden. Vielmehr möchte ich meine christliche Mission mit dieser E-Mail unterstreichen und an Lukas, Kap. 5, Verse 32 erinnern: „Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Gerechten.“

Sofern Sie also ein berechtigtes Interesse hegen nicht den Büßern zugerechnet zu werden, bitte ich Sie auf mein Schweizer Nummernkonto einen angemessenen Betrag in Höhe von 1,5 Millionen Schweizer Franken zu überweisen. Weiterhin lege ich Ihnen einen Eintritt ins Kloster nahe.

Schließlich scheint eine Liaison mit einer Hexe für einen guten Christen nicht angemessen, so dass ich in diesem Fall zwar nur an Ihr christliches Gewissen appellieren kann, sollte jedoch keine unverzügliche Trennung und idealerweise Verbrennung auf dem städtischen Scheiterhaufen der Stadt Düren erfolgen, werde ich diese Informationen an die Glaubenskongregation weitergeben. Eine Überprüfung Ihrer Verhältnisse steht planmäßig durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter – erheiternder Weise ein Namensvetter Ihrerseits – zum Osterfest an. Bis dahin wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine glückliche Papstwahl und eine entbehrungsreiche Fastenzeit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Herrmann

Vorsitzender der katholischen

Missionarsbewegung Mitteldeutschland

Abteilungsleiter Schuldendienste

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Vegetarismus – maybe!

Seit ersten Januar 2013 bin ich Vegetarier. BEWUSSTER FREIWILLIGER VERZICHT AUF FLEISCH zeichnet – laut Definition – einen Vegetarier aus. Natürlich heißt Freiwilligkeit nicht Dogma, so das ich mir die Freiheit nehme SELBST GETÖTETES zu essen (Jagd usw.). Vegetarismus kann also ein Phänomen des Augenblicks sein, das jeden Moment ausgesetzt und wieder eingesetzt werden kann (im Gegensatz zum Beispiel zum Christentum, das man nicht einfach so ablegen kann, ist man erst einmal getauft). Mein Abweg heißt selbst gejagtes, ein Pfad den ich seit Jahresbeginn zwei mal beschritten habe. Soweit zum Stand der Dinge.

„Don’t be a Maybe“

„Don’t be a Maybe“

Man könnte denken ich verzichte aus ethischen Gründen, aber ich bin eigentlich ein Freund der Massentierhaltung. Wobei Freund schon wieder zu positiv besetzt ist: Ich sehe durchaus den Bedarf an Massentierhaltung – und das aus verschiedenen Gründen. Um viele Menschen zu versorgen, bedarf es vieler Tiere, die nicht alle im Allgäu auf der Weide stehen können, sondern ein wenig Platzsparender in geeigneten Unterkünften gehalten werden müssen. WAS GENAU GEEIGNET bedeutet, steht auf einem anderen Blatt.

Auf eine solche Idee komme ich natürlich nicht allein. Die Inspiration: Christian. Ein Gespräch beim Afrikaner. Christian können nicht auf Fleisch verzichten. Ich meint, für mich sei das kein Problem. Das Experiment läuft. Ein Problem ist es dabei in der Tat nicht auf Fleisch zu verzichten, vielmehr ist es eine Umstellung von Gewohnheiten. Eben nicht in der Autobahnraststätte die Gulasch-Suppe zu nehmen (beinah passiert!), sondern etwas anderes.

Gerade im Ski-Urlaub war die Verführung zwar groß doch am Tiroler-Speck zu scheitern, aber seither sind die Versuchungen nicht mehr soo verlockend, als das es Überwindung bedarf.

Das zum Vegetarismus.

Gestern stand ein Beitrag in der FAZ das meine Generation unentschlossen ist. Nicht mehr zuspitzen kann. Keine klare Meinung findet.

Bin ich ein Maybe? Nicht Fleisch essen wollen, aber doch selbst Gejagtes. Nicht klar gegen Massentierhaltung aber auch nicht klar dafür? Gelegentlich rauche ich abends am Fenster eine Zigarette. Weil Sie mir das Gefühl gibt, kein Maybe zu sein? Sich ganz klar für den fiesen Lungenkrebs zu entscheiden? Ich muss darüber nachdenken, nachdem ich diese Werbung seit der ersten Plakatierung letzten Sommer ziemlich Scheiße fand, glaube ich nun die Tiefgründigkeit der Werbemacher erfasst zu haben. Hat Ratze (Benedikt XVI) vielleicht doch recht, wenn er von einer „Diktatur des Relativismus“ spricht, „…die nichts als definitiv anerkennt und die als letztes Maß nur das eigene Ich und seine Wünsche gelten lässt…„? Die Generation Maybe. Die Relativierer ohne Werte? EIGENTLICH mag ich ja Fleisch…

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