Monthly Archives: Mai 2015

Ansitzjagd

Das erste mal im Jahr 2015 und statt rasender Rehböcke ein Kuckuck und ein Fuchs auf der Mäusejagd…

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SPIEGEL Kantine

Die SPIEGEL Kantine (Hamburg)

Die SPIEGEL Kantine (Hamburg)

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Fahrstuhl-Späße

Hier eine kleine Liste von Dingen, mit denen man sich die eigene Wartezeit im Fahrstuhl vertreiben kann und seinen Mitfahrer vielleicht ein irritiertes Lächeln auf die Lippen zaubert:

Fahrstuhl-Späß - Eine Ideenübersicht (fotografiert von Ingo Herrmann im VOLKSHOTEL, Amsterdam, 16.April 2015)

Fahrstuhl-Späß – Eine Ideenübersicht (fotografiert von Ingo Herrmann im VOLKSHOTEL, Amsterdam, 16.April 2015)

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Die anhaltinische Friedensbirne

Nach einem Streit zwischen Fürst Leopold und einem befreundeten Bauern, der allein des standesgemäßen Unterschiedes wegen zugunsten Fürst Leopolds hätte entschieden werden müssen, verließ der im Rang unterlegene wutentbrannt das Schloss des Fürsten. In einem Komplott mit mehreren Bauern, die dem Fürsten ebenso zugetan waren, beschloss man dem Fürsten eine kleine, mehr freundschaftliche, Lehre zu erteilen. Der Fürst jedoch ward nicht allein wegen seiner guten Beziehungen zu den einheimischen Bauern gemocht, sondern hatte auch sonst viele Bewunderer in seinem Fürstentum. Und so kam es, dass der Plan der Bauern nicht lange unausgesprochen blieb – es war wohl ein Beteiligter selbst, der einem guten Freund im Vertrauen von den Plänen berichtete – und alsbald wurde der Fürst über den Komplott unterrichtet. Auch wenn das schlängelnde Gerücht sich längst zu einer bösartigen Schlange mit gespaltener Zunge entwickelt hatte, wusste der Fürst die ihm zugetragenen Informationen richtig zu deuten und erkannte die Lehrabsichten seiner Freunde. Er beauftragte einen Diener, ihm einige Birnen herbeizuschaffen und kurz im Salon zu warten. Derweil schnitt er eigenhändig die Birnen auf und drapierte sie auf einem allein für den Fürsten bestimmten Teller. Der Diener hatte nun die Aufgabe den mit Birnenstücken drapierten Fürstenteller hinüber ins Gasthaus zu tragen, wo die Bauern gewohnheitsgemäß zu dieser Stunde saßen. Diese erkannten den Großmut des Herrschers und verwarfen beschämt ihre unseligen Pläne. Treuherzig lief der einst Wutentbrannte mit dem Birnentellerchen zu seiner Gattin, die aus den Birnen ein köstliches Kompott für den Fürsten kochte, das ihr Mann am folgenden Tag als Geste der Freundschaft ins Schloss hinüber brachte. Seither spricht man in Anhalt – nicht ohne ein Schmunzeln – von der „Friedensbirne“ und dem „Komplott-Kompott“.

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Beitrag Eyebizz

Beitrag Eyebizz

Beitrag Eyebizz 01/2015, S.16

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Benjamin Britten – War Requiem (Texte von Wilfred Owen)

II. Dies Irae

Bariton:

Bugles sang, saddening the evening air;
And bugles answered, sorrowful to hear.
Voices of boys were by the river-side.
Sleep mothered them; and left the twilight sad.
The shadow of the morrow weighed on men.
Voices of old despondency resigned,
Bowed by the shadow of the morrow, slept.

Hörnerklang klagt durch die Abendluft,
Von weitem Antwort, kummervoll im Ohr.
Drüben am Fluss, noch Stimmen, junger Sang –
Schlaf lullt sie ein; und leer das Zwielicht kam,
Der Schatten neuen Lebens lastet schwer
Stimmung der alten Zweifelsucht gab nach,
Beugt‘ sich dem Schatten dieses Morgens, schlief.

Tenor:

Think how it wakes the seeds –
Woke, once, the clays of a cold star.
Are limbs, so dear-acheived, are sides,
Full-nerved – still warm – too hard to stir?
Was it for this the clay grew tall?

Denk wie sie Samen weckt –
Weckt’ einst den Lehm eines kalten Sterns.
Der Leib, so fein erdacht die Glieder
Voll Nerv – noch warm – steh’n nicht mehr auf?
War das der Sinn, das Lehm ward Form?

 

(Deutsch von Ludwig Landgraf und Friedrich Fischer-Dieskau)

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Andrea Nahles zu Besuch bei Herrmann & Tallig

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Günter Herrmann (Herrmann & Tallig) im gemeinsamen Pressegespräch zum Thema Mindestlohn (Foto: Lenore Dietsch)

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (li.) und Günter Herrmann (re.) von der Herrmann & Tallig Objektdienste GmbH im gemeinsamen Pressegespräch zum Thema Mindestlohn                             (Foto: Lenore Dietsch)

 

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Deutsche Handwerkszeitung – Ausg. 7 / 17.April 2015 / 67.Jg. – Seite 9

2015 wird als Jahr des Mindestlohns in die Geschichte eingehen. Die ersten Monate sind verstrichen. Gestiegene Preise für Lebensmittel oder Dienstleistungen erzürnen niemanden mehr und der Mindestlohn legt Schritt für Schritt seine kuriosen Gewänder ab: Amateurfußballer, durchreisende Fernfahrer usw. Vielen nicht bekannt: Wir als Gebäudedienstleister haben bereits seit 2007 einen gesetzlichen Mindestlohn. So ist das MiLoG keine allzu große Revolution in unserer Branche: Seit jeher führen wir minutiös Dienstpläne, zahlen gesetzliche Stundenlöhne und archivieren Unterlagen. Doch auch wir empfinden das MiLoG stellenweise als neue Hürde. So führten wir im Januar selbst in der Verwaltung schriftliche Dienstpläne ein. Ärgerliche, vermeidbare Bürokratie! Auch unterschiedliche Arbeitszeit-Definitionen der Gesetze  machen uns zu schaffen.

2013 beschlossen wir mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag, der den Lohn für 2015 auf 8,21 € / Stunde festlegte. Ohne große Anstrengungen hätten wir auch auf diesem Lohn beharren können, gilt doch für bestehende Tarifverträge bis 2017 ein Bestandsschutz. Jedoch haben wir als Branche uns entschlossen: Wir machen mit, beim Mindestlohn. Der bestehende Tarifvertrag wurde „aufgeschnürt“ und die 8,50 € / Stunde aufgenommen – zum Wohle unserer Mitarbeiter, die fast 7% Lohnerhöhung bekamen. Denn jeder unserer Mitarbeiter hat ein Mehr an Lohn verdient. Durch die mediale Diskussion des Themas waren auch unsere Kunden sensibilisiert und nur wenige verweigerten sich einer Preisanpassung. Viel spannender für uns ist jedoch die Frage: Wie geht’s weiter in den kommenden Jahren?

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Rationell Reinigen – Forum – 03/2015

Viel zu selten nehmen wir uns die Zeit mit Mitarbeitern ein wirkliches Gespräch zu führen. Kein smalltalk auf dem Flur, kein operatives Geplapper, sondern ein Gespräch mit Substanz, das uns bewegt und auch bei unsrem Gegenüber jene Magie hinterlässt, die guten Gesprächen innewohnt. Magie gehört jedoch zu Harry Potter oder auf die Bühne, nur selten in die Unternehmensführung. Denn wie jede Magie ist auch ein Mitarbeitergespräch nichts anderes als harte Arbeit. Fast immer ist es eine lohnenswerte Investition.

Seit ca. 15 Jahren führt Herrmann & Tallig jährliche Mitarbeitergespräche. Ursprünglich wurden Zielvereinbarungen besprochen, immer häufiger die persönliche Entwicklung einbezogen. Gerade neue Mitarbeiter sind nervös, da selten Gespräche in einem formellen Rahmen stattfinden. Ängste nehmen, Offenheit und Ehrlichkeit walten lassen, dabei unsere eigene Wahrnehmung und Erwartung an den Mitarbeiter präzise formulieren. Auch finanzielles kommt zur Sprache: So ist bei uns seit einigen Jahren die Sondervergütung fester Gesprächsbestandteil.

Gut gestaltet stößt das Gespräch einhellig auf Zustimmung. Bei Manchem bildet sich im Lauf der Jahre eine regelrechte Erwartung. Der Erfolg: Wertschätzung, Motivation und die Vereinbarung abrechenbarer, persönlicher Ziele. Das Gespräch ist mit 30 Minuten nicht ausufernd, daher ist ein Leitfaden unabdingbar. Die Inhalte so kompakt und treffsicher vorzubereiten, braucht eine weitere Stunde. Zeit die sich lohnt!

Aber nicht nur wir gehen vorbereitet in diese Gespräche. Auch unsere Mitarbeiter haben Anliegen, bringen eigene Vorstellungen und Perspektiven mit, fordern ein. Auf Fragen nach Gehaltserhöhungen und Weiterbildungsmöglichkeiten gilt es sich also ebenso gedanklich vorzubereiten, wie auf die Entwicklung unserer wertvollsten „Ressource“.

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Offen gesagt – H&T-Journal – 01/2015

Zweitausendfünfzehn – das Jahr des Mindestlohns. Lange hat man debattiert, lange gebraucht, dieses Thema zum Abschluss zu bringen. Das Hadern der Politik konnte ich recht gut verstehen – sind es doch zwei Herzen, die in meiner Brust schlagen.

So erinnere ich mich an die ersten Januartage, als ich beim Bäcker in der Schlange stand und die Verkäuferin wutentbrannte Beschimpfungen Ihrer Kunden über sich ergehen lassen musste. Das Brot kostete plötzlich 3,80 €. Die arme Frau hinter dem Bedien-Tresen war zugleich erzürnt und hilflos, musste sie doch unmittelbar erklären, was zum ersten Januar in Kraft getreten war. Mindestlohn! Sie war Profiteurin, gab es doch eine deutliche Lohnsteigerung. Zugleich stand sie – sinnbildlich – ebenso in einer anderen Schlange und beklagte die steigenden Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen. Ein Dilemma das so alt ist, wie die Wirtschaftswissenschaften.

Derweil sind einige Tage verstrichen. Die Brotpreise erzürnen niemanden mehr und der Mindestlohn legt seine kuriosen Gewänder ab: Amateurfußballer, durchreisende Fernfahrer usw. Gerade als Unternehmer bin ich positiv überrascht, wie wohlwollend und verständnisvoll diese Lohnanpassung zum großen Teil von unseren Kunden aufgenommen wurde. Jeder unserer Mitarbeiter hat ein Mehr an Lohn verdient. Und als einer der größten Arbeitgeber in der Region ist es nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch Herzensthema. Der Weg dahin bedarf – gerade gegenüber unseren Kunden – noch einer Entschuldigung.

So wurde 2013 ein Tarifvertrag beschlossen, der den Lohn für 2015 auf 8,21 € / Stunde festlegte. Ohne große Anstrengungen hätte auch dieser Lohn gezahlt werden können, gilt doch für bestehende Tarifverträge bis 2017 ein Bestandsschutz. Jedoch haben wir als Branche uns entschlossen: Wir machen mit, beim Mindestlohn. Der bestehende Tarifvertrag wurde „aufgeschnürt“ und die 8,50 € / Stunde aufgenommen – zum Wohle unserer Mitarbeiter, die fast 7% Lohnerhöhung bekamen.

Der Einklang mit dem Gesetz, die Einhaltung von Arbeitsschutz und anderen Vorschriften sollte keine gönnerhafte Geste, sondern Selbstverständlichkeit sein. Dieser Selbstverständlichkeit fühlen wir uns seit jeher verpflichtet, weil wir wissen wie hart und aufreibend die tägliche Arbeit sein kann. Leider hat das nicht jeder Mitbewerber bisher erkannt. Letztlich befinden wir uns alle immer auf dem letzten Stand des Irrtums.

Ein erbauliches Frühjahr!

Ihr Ingo Herrmann

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