Offen gesagt… H&T Journal…3/14

Es war schon immer so, dass sich die wirklich interessanten Dinge am Rande des guten Geschmacks abspielen. So brachte beispielsweise Shades of Grey das geheime Verlangen meist weiblicher Leser unter den Lichtkegel deutscher Nachttischlampen; regelmäßig und in aller Ausführlichkeit lässt man sich über Darmwinde aus, oder scherzt über andere Fäkalthemen.

Nun gut – im Zuge mancher Sanitärraumreinigung sind Fäkalthemen auch von professionellem Interesse. Ich denke da an wilde Schultoiletten oder beschämte Patienten und Schwestern. Das ist selten ein Spaß für diejenigen, die mit diesen Erlebnissen zu kämpfen haben, dennoch: Mancher Pups sagt mehr als tausend Worte, und so schwatzen wir heiter über die Abwinde, Treibgase und die muffige Mikrobenluft die uns – so die Statistik – 15 mal täglich entweicht.

Man sagt, die meisten Menschen leben in den Ruinen ihrer Gewohnheit. Selten weht hier ein frischer Wind und so wird die Flatulenz zur heiteren Ausnahme. Gerade für ein Unternehmen ist jedoch frischer Wind unabdinglich und geht einher mit Beständigkeit. Herrmann & Tallig hat in den vergangenen Monaten für mich viele neue Facetten offenbart. Nicht nur neue Kunden, die uns immer wieder vor neue und spannende Herausforderungen stellen, sondern auch Menschen, die die Geschicke von Herrmann & Tallig tagtäglich prägen – ein Zugewinn.

Es ist an dieser Stelle schon oft geschrieben worden: Herrmann & Tallig lebt von den Menschen, die im Unternehmen beschäftigt sind, lebt von Ihnen! Viele von Ihnen sind schon seit über zehn Jahren im Unternehmen – ein Fakt, der im November gewohnheitsgemäß in einer kleinen Feierstunde gewürdigt wird. Zehn Jahre – das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas Besonderes, das sich herauszustellen lohnt in Zeiten der Schnelllebigkeit, technischer Allgegenwart und medialer Shit-Storms.

Die göttliche Vokabel heißt: Vertrauen. Wer so lange im Unternehmen beschäftigt ist, vertraut auf die Beständigkeit, die wir als Unternehmen bieten, vertraut auf die Selbsterneuerungskräfte und den Willen besser sein zu wollen, als andere. Das wirklich Interessante spielt sich am Rande des guten Geschmacks ab. Was anfangs verächtlich beäugt wird, entwickelt – objektiv betrachtet – oft unerwartete Perspektiven. Bleiben wir also neugierig, unvoreingenommen und offen – auch für das Abwegige.

Beständig ist auch der Kalender und so freue ich mich mit Ihnen, Ihren Familien und Freunden auf heitere Feiertage, auf lange Abende, bezauberndes Essen – und leicht verdauliche Gespräche. Bleiben Sie gesund und alles Gute für 2015.

Ihr Ingo Herrmann

 

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