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Du, ich, der Abend

(Steffen Popp)

faseln von Liebe. Sein inneres Feuer. Tanzen ermüdet uns bald.
Im Korridor, auf einer abgestellten Couch, ein Leib, ein Geist
mit Eigenschaften, Vergangenheiten, die immer, immer ungenügend
auf Dich zeigen. Ich finde nicht Deine Schlafnamen, nur Schlaf
nicht Deinen Traum, hier nur gesprengte Außengelände, Boten
Märchengestaltige Chiffren, die in Kellern der Institutionen herrlichen
Stuck ergäben: genug, eine Kultur der Liebe darauf zu gründen.

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