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Offen gesagt (HT Journal 1/2016)

Zum 25. mal in der Geschichte von Herrmann & Tallig können wir das „beste Jahr in der Geschichte von Herrmann & Tallig“ verkünden. 25. mal Wachstum, neue Kunden und Mitarbeiter heißen auch mehr Verantwortung für Dienstleistungsprozesse, Zufriedenheit und die Einhaltung von Versprechen.

Mehr als 900 Kollegen sind in den Gesellschaften derweil für Sauberkeit und Hygiene verantwortlich. Handtuchpapier wird geliefert, Seife aufgefüllt und der Fußboden gewischt, desinfiziert, beschichtet. Die Magie des Handwerks geht dabei – sehr zu meinem Leidwesen – hier und da verloren. Diese Magie gerade bei den Führungskräften von Herrmann & Tallig aufrechtzuerhalten, ist eines der Ziele in diesem Jahr. Unseren Kunden kenntnisreich und mit bestem fachlichem Wissen gegenüberzutreten, war seit jeher Kennzeichen guter Handwerker. Handlungsbedarfe vorzeitig erkennen, Optionen aufzeigen und geschicktes Organisieren sind Stärken, die Herrmann & Tallig zusätzlich auszeichnen.

Um auch in Zukunft weiter erfolgreich agieren zu können, schreitet die Digitalisierung voran. Rechnungen und Lohnnachweise werden – nach Abstimmung – in Kürze digital versendet. Computergestützte Kontrollsysteme sind in anderen Branchen bereits Standard. Und in gedankenschweren Nächten – wenn mein Gehirn, dieser verzauberte Webstuhl wieder bedeutungsvolle Muster hervorbringt – denkt man auch einmal über Reinigungsroboter und ähnliches nach.

Doch bei aller Entwicklung, allem Fortschreiten und Digitalisieren: letztlich hängt Dienstleistung immer an Menschen, an Ihnen. Sie, die Sie Ihre Verantwortung wahrnehmen, egal ob in der Reinigung eines Büros, der Organisation einer Vertretung oder der Lohnbuchhaltung. Jeder von uns ist ein Rad im großen Getriebe, das Herrmann & Tallig so erfolgreich macht.

Trotz aller Exzellenznachmittage hören die Dinge letztlich nicht auf, ihren pragmatischen Weg zu nehmen. Freuen wir uns also auf einen prächtigen Frühling und einen ersten hochsommerlichen Vorgeschmack.

Ihr Ingo Herrmann

 

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Günter Eich – Ende eines Sommers

Günter Eich

Ende eines Sommers

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume!

Wie gut, dass sie am Sterben teilhaben!
Die Pfirsiche sind geerntet, die Pflaumen färben sich,
während unter dem Brückenbogen die Zeit rauscht.

Dem Vogelzug vertraue ich meine Verzweiflung an.
Er misst seinen Teil von Ewigkeit gelassen ab.
Seine Strecken
werden sichtbar im Blattwerk als dunkler Zwang,
die Bewegung der Flügel färbt die Früchte.

Es heißt Geduld haben.
Bald wird die Vogelschrift entsiegelt,
unter der Zunge ist der Pfennig zu schmecken.

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