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Offen gesagt… (HT Journal)

Seit einigen Monaten verantworte ich nun den unternehmerischen Generationswechsel bei Herrmann & Tallig. Täglich spüre ich die Stärken, die Herrmann & Tallig seit Jahren auszeichnen. Gelegentlich treten auch Schwächen zu Tage, die hocheffiziente Dienstleistungsprozesse noch behindern. In Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern ist dies zwar nicht beängstigend, jedoch sollte auch hier gelten: Wenn das Paradies vorn verriegelt ist, müssen wir notfalls eine Reise um die Welt machen, um zu sehen, ob es vielleicht hinten offen ist. Das Paradies perfekter Abläufe ist zwar nicht erreichbar, jedoch spricht nichts gegen das ständige Bemühen, sich diesem Ziel zu nähern. Dabei hilft regelmäßiger Perspektivwechsel. Die Anstrengungen einer Weltreise sind da willkommene Gelegenheit. Oft geht neugierige Entdeckerfreude einher mit neuen Eindrücken und Ideen. „Gutes erkennen und Schlechtes benennen“ ist deshalb seit jeher Leitspruch kontinuierlicher Verbesserung.

Neben größerer Transparenz, weiteren Fortschritten bei der Digitalisierung und der personellen Kontinuität bedeutet dies auch eine noch engere Verzahnung mit unseren Kunden. Auf bewährten Fundamenten möchten wir in den kommenden Jahren mit erneuerter Expertise und erprobten Erfahrungen, den Ideen unserer Mitarbeiter und vor allem in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Kunden und Partnern das Portfolio unserer Dienstleistungen einerseits festigen und andererseits erweitern. Die Kernkompetenzen von Herrmann & Tallig sollen hierbei nutzenstiftend für bestehende und neue Kunden ergänzt werden.
Der Full-Service-Anspruch der vergangenen Jahre bekommt dabei einen neuen Fokus auf den umfänglichen Dienst rund um die Immobilie. Sauberkeit ist entscheidend. Hygiene ist unabkömmlich. Unser Ziel geht jedoch künftig noch darüber hinaus: nämlich umfassender Ansprechpartner zu sein für die Bewirtschaftungsbelange der Immobiliennutzer und -eigentümer.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg und bleiben Sie offen für Neuerungen – auch, wenn diese zunächst eine Herausforderung darstellen. Nehmen Sie die Chance wahr.

Ihre
….

(Verfasser: Ingo Herrmann)

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Günter Eich – Ende eines Sommers

Günter Eich

Ende eines Sommers

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume!

Wie gut, dass sie am Sterben teilhaben!
Die Pfirsiche sind geerntet, die Pflaumen färben sich,
während unter dem Brückenbogen die Zeit rauscht.

Dem Vogelzug vertraue ich meine Verzweiflung an.
Er misst seinen Teil von Ewigkeit gelassen ab.
Seine Strecken
werden sichtbar im Blattwerk als dunkler Zwang,
die Bewegung der Flügel färbt die Früchte.

Es heißt Geduld haben.
Bald wird die Vogelschrift entsiegelt,
unter der Zunge ist der Pfennig zu schmecken.

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